Mehr Licht und weniger Alkohol

Der OB-Kandidat Martin Ansbacher möchte die Sicherheit in der Innenstadt deutlich erhöhen – mit einfachen Mitteln.

Ulm. Martin Ansbacher begrüßt die Ankündigung der Stadt, den kommunalen Ordnungsdienst mit drei weiteren Stellen zu verstärken. „Diese Maßnahme allein genügt jedoch nicht, um die Sicherheit in der Stadt zu erhöhen“, so der OB-Kandidat nach seiner Nacht-Tour. Bei diesem nächtlichen Streifzug durch die Innenstadt machte er sich selbst ein Bild davon, wie die Situation am Lederhof, in der Unterführung von den Sedelhöfen zum Hauptbahnhof und in der Hirschstraße bei Dunkelheit ist. Dabei sprach er mit Bürgerinnen und Bürgern über deren persönlichen Erfahrungen und lotete gemeinsam mit ihnen wirksame Verbesserungsvorschläge aus. „Um die Sicherheit zu erhöhen ist es wichtig, dass wir an den Brennpunkten in der Stadt ein Alkoholverbot ab 22 Uhr aussprechen“, so eines seiner Fazits. Des Weiteren möchte er sich für mehr Licht an dunklen Stellen einsetzen. „Mit intelligenter Beleuchtung schaffen wir die Angsträume in der Stadt ab. Licht schreckt viele Täter zurück. Zudem brauchen wir mehr Kontrollen. Die besten Regeln helfen nichts, wenn diese nicht eingehalten werden“, so Ansbacher, der auch beim Thema Videoüberwachung ein nur zaghaftes Vorgehen der Stadtverwaltung bemängelt: „Ulm ist wahrlich kein Kriminalitäts-Hotspot. Dennoch müssen wir den Kontakt zur Bürgerschaft suchen und bestimmte Themen offen diskutieren.“

Sauberkeit als Vorstufe zur Sicherheit

Für Martin Ansbacher ist klar: So wie man seine Umgebung wahrnimmt, so verhält man sich: „Sauberkeit ist die Vorstufe von Sicherheit. Ein angenehmes, gepflegtes Umfeld macht niemanden aggressiv und gefährlich. Doch viele Bürgerinnen und Bürger fühlen sich zunehmend verunsichert, vor allem nachts – das nehme ich ernst.“

Auch wenn es eine andere statistische Bewertung der Sicherheitslage in unserer Stadt gibt, so werde in zahlreichen Gesprächen immer wieder deutlich, dass mehr für die Sicherheit in unserer Stadt unternommen werden muss, so der OB-Kandidat. Er möchte alle Beteiligten wie Polizei, Kommunaler Ordnungsdienst, Gastronomie, den Handel etc. an einen Tisch holen, um ein wirksames Konzept für mehr sichtbare und spürbare Sicherheit und Sauberkeit auszuarbeiten und umzusetzen.

Für illegales Entsorgen von Abfall müssen hohe Bußgelder verhängt werden. Martin Ansbacher: „Die Androhung allein hilft nicht, denn der Müll muss weg. Und auch der Taubendreck. Und zwar schnell. Der Kot verschandelt die Stadt.“