Ansbacher rückt Donautal in den Fokus

Der OB-Kandidat Martin Ansbacher besuchte die Brehm Präzisionstechnik GmbH & CO. KG und machte sich ein Bild über die Zukunftsfähigkeit des Industriegebietes Donautal.

Ist das Industriegebiet Donautal für die Zukunft gerüstet? Wie kann die Transformation der einzelnen Betriebe klappen? Fragen, die Martin Ansbacher am Herzen liegen. Aus diesem Grund besuchte der OB-Kandidat die Brehm Präzisionstechnik GmbH & Co. KG. zum Informations- und Meinungsaustausch. „Das Unternehmen steht exemplarisch für viele andere Automobilzulieferer, die im Zuge des Wandels von der Verbrenner – hin zur Batterietechnologie ihre Betriebe umstellen müssen“, so Ansbacher.

Themen des Gesprächs mit Geschäftsführer Thomas Behm waren unter anderem die Sicherung der Strombereitstellung, ob und wann ein Fernwärmeanschluss geplant werden kann sowie das Angebot des Öffentlichen Nahverkehrs. „Eine lückenlose Anbindung an das Donautal ist vor allem für alle Mitarbeitenden des Schichtbetriebes enorm wichtig“, betonte Thomas Brehm.
Sein Betrieb hat derzeit 254 Beschäftigte, der Fachkräfteanteil liegt bei 70, der Exportanteil bei 50 Prozent. Für das 1944 gegründete Unternehmen, das 60 Millionen Euro Umsatz macht, sind die größten Herausforderungen die Suche nach neuen Absatzmärkten sowie die  hohen Personal- und Energiekosten.  

Der OB-Kandidat möchte bei der Weiterentwicklung des Standortes – Arbeitsplatz für über 20.000 Menschen – unterstützen und ihn gemeinsam mit den Firmen vorantreiben. Martin Ansbacher: „Die enorme Branchenvielfalt im Donautal muss erhalten und weiter ausgebaut werden. Verkehrswende sowie Energie- und Klimakrise sind nur einige der wichtigen Stichworte, welche die Betriebe genauso wie jeden uns beschäftigen.“

Aus diesem Grund hat er mit seiner Fraktion einen Masterplan für das Industriegebiet vorgeschlagen, der die wichtigsten Aspekte umfasst. So soll unter anderem die Ladeinfrastruktur für E-Autos verbessert, das Fahrrad-Wegenetz ausgebaut sowie der Bahnhalt im Donautal attraktiver gestaltet werden.

Um in den Dialog zu treten, hat Martin Ansbacher in den vergangenen Wochen eine Vielzahl an Betrieben angeschrieben und prompt eine Einladung des Unternehmens in der Boschstraße erhalten. Mit Geschäftsführer Thomas Brehm lotete er unter anderem die Themen Energiesicherheit, Infrastruktur und unternehmerisches Verantwortungsbewusstsein aus. Weitere Firmen stehen in den kommenden Monaten auf Ansbachers Besuchsliste, darunter beispielsweise das IT-Unternehmen Wilken.